Bandbio
Frühjahr 2003
„Manchmal bringt Ostfriesland ja wirklich klasse Sänger hervor“, denkt sich Gitarrist und Pianist Ernst Kramer, als der gebürtige Leeraner John Tammena für sein Bandprojekt "Chimera" vorsingt. „Manchmal geben Gitarristen ihren Bands ganz schön dämliche Namen“, dachte sich im Gegenzug John Tammena, und von nun an arbeiten die beiden als Songwriting-Team unter dem Namen „The Up Escalator“.
Den borgten sie sich von dem Titel eines Albums des New-Wave- und Pubrockers Graham Parker. Echte Inspiration ziehen die beiden jedoch weniger aus Graham Parkers Werk denn aus den Songs so unterschiedlicher Künstler wie The Sound, Prefab Sprout, Doll by Doll, (der frühe) Joe Jackson, oder Scott Walker.
Sommer 2003:
Erste Gigs in Zweierbesetzung stoßen auf nicht unbeträchtliche Dankesbekundungen des Publikums. Die beiden beginnen, nach geeigneten Mit-Musikern zu suchen. Eine Zeit voll bizzarrer Begegnungen bricht an.
The Up Escalator legen ihr erstes selbstproduziertes 6-track Demo vor. Der Titel "Last Orders" bekommt Airplay auf "Radio Fritz Berlin"
Winter 2003 - Sommer 2004:
Es ist nicht zu fassen: Das süddeutsche Schlagzeugwunder Helmar Weiss und der Bassist Hendrik Neugebauer (Ex-Lost in Venice) können es mit den Songs von The Up Escalator aufnehmen. Gemeinsam bespielt das Quartett etliche Berliner Clubs (u.a. NBI, Hot Star, Butterclub, etc.) und nimmt an der Endrunde des Plug-In Festivals 2004 teil.
November 2004:
Die berühmten kreativen Differenzen veranlassen Weiss und Neugebauer, von einer weiteren Zusammenarbeit abzusehen. Dirk Hasskarl (dr) und Jo Varain (b) treten auf den Plan. Eine Rhythmusgruppe, wie sie im Buche schweißtreibender Rockträume steht. Hasskarl, nebenher Fotograf (www.hasskarl.de), bringt genau die Inspiration, auf die die Songwriter Kramer/Tammena gewartet haben: Er verleiht den zuweilen ausladenden Kompositionen einen treibenden, lebendigen Unterbau. Als dann noch der frisch nach Berlin gezogene Brasilianer Ian Vega die Rolle des Keyboarders übernimmt, sind The Up Escalator komplett.
Sommer 2005:
Gigs an allen Orten Berlins: "Roter Salon", "Magnet Club", "Frannz Club", "NBI", etc. Airplay auf Radio Fritz mit "Utopia".
Um neue Songs zu testen und auch in kleineren Clubs wie der Madonna Bar (Wiener Strasse, Berlin) spielen zu können, bilden Tammena, Kramer und Veiga gelegentlich ein Trio in der Besetzung Gesang/Klavier/Klavier und beglücken damit das Berliner Publikum...
November 2005
The Up Escalators Debütalbum „Trying On The World For Measure“ (Phonector 100010, VÖ 18.11.2005) erscheint bei dem Berliner Indie-Label Phonector.
Gleichzeitig veröffentlichen die nimmermüden Britpopper eine Single mit dem neuen, nicht auf dem Album erschienenen Track "Daddy's Home" (Phonector 100095, VÖ 14.11.2005), auf der die Band noch rockigere Wege einschlägt. Die Single stößt auf großes Interesse bei fast allen formatunabhängigen Radios und bekommt Airplay bei BFBS, 1Live, Radio NRW, RB 4, SWR 3, Radio Sputnik, Radio Eins Berlin, Radio Fritz Berlin, motor fm, Radio Mephisto Leipzig, El Doradio Dortmund, etc.
Juni 2006
The Up Escalator veröffentlichen die EP "Life Is Sound", (Phonector, VÖ 09.06.2006), mit der sie die mit "Daddy's Home" eingeschlagene Richtung weiterverfolgen.
