Früher wären The Up Escalator wahrscheinlich auch ganz schnell im Aufzug in die oberen Etagen eines größeren Plattenkonzerns gefahren, um dort einen Plattenvertrag zu unterschreiben. Früher wäre der Firma, die sie verpflichtete, ihr flotter Gitarrenrock ein Versprechen darauf gewesen, dass deutsche Bands womöglich doch mal international mithalten können. Denn das Quintett kopiert recht souverän das aktuelle britische Erfolgsrezept aus hellen Jungsstimmen, euphorischen Melodien und ein paar avantgardistisch wirkenden Rhythmuswechseln. So sehr lieben sie Britannien, dass sie sogar das dort verbreitete EP-Format importieren und auf "Life Is Sound" fünf Songs versammeln. Auf der Insel ist dieser Sound massenkompatibel, aber als deutsche Band, die erst gar nicht versucht deutsch zu klingen, leiden The Up Escalator leider unter einem nicht aufzuholendem Standortnachteil.

TAZ, 14.07.2006

"Trying On The World For Measure ist ein wirklich abwechslungsreiches Handmade-Popalbum, mit Überraschungen an allen Ecken und Enden. Die Rolltreppe könnte noch ganz weit nach oben gehen, wenn diese Band aus UK käme. Also ab nach England, Jungs. Und dann aber wieder zurückkommen! Ganz groß!"

Gitarre & Bass, 03/06

"Entschuldigung, wo kommt denn dieser geile Hit her? The Up Escalator aus Berlin? Muss man mal ins rote Buch der Single-Hits schreiben. Eine Mischung aus diesem Evergreen 'The Letter' und Starsailors 'Daddy Was An Alcoholic'. Berliner High-Tempo-Brit-Pop mit eins a Knalleffekt."

INTRO, Heft Nr. 133

"Als eigenständige deutsche Variante (mit englischen Texten) haben sie noch eine große Zukunft vor sich. Möge die Rolltreppe niemals stehen bleiben!"

Radio Eldoradio, KW 40/2005

"Ein Satz aus der Info beschreibt die Band denke ich am besten: Pop ist nicht tot - er rockt nur gewaltig. Korrekt! Von der Band wird man noch hören!"

www.wasteofmind.de, Oktober 2005

"Die zahlreichen Keyboardschmeicheleien pastellisieren den dezenten Rocksound, und die flotten Melodien machen „Trying On The World For Measure” easy wie einen Sonntagmorgen."

www.tribe-online.de, November 2005

"Listen to this record and you may walk with wings, above in heaven of pop. This debut isn't that bad and now it's seems to make perfectly clear that this band from Berlin owns you ear after listening to this one."

www.tonguesofdestruction.com, November 2005

"Die Jungs um John Tammena haben den Mut zu großen musikalischen Gesten, (und) authentisch wirkenden Gefühlen....der Band kommt sicherlich zugute, dass sie bereits seit einiger Zeit fleißig die Berliner Klubszene bespielen, also den Weg über die Live-Schiene und nicht zunächst die Konserve wählen, um ihre Musik unters Publikum zu bringen. Man spürt einfach eine gewisse Aufbruchstimmung, ein Reifen durch Zusammenwachsen, womit man gegenüber kommerziell erfolgreichen, aber musikalisch leichtgewichtigen Landsfrauen und -männern auf Dauer gesehen sicherlich im Vorteil ist. Mit dieser Scheibe, der im November gleich die nächste Single Daddy's Home nachgefolgt ist (man hält das Eisen also heiß) machen THE UP ESCALATOR Lust auf mehr niveauvolle Popmusik mit einem frischen Spritzer Rock. Hoffen wir, dass die Band auch das Gehör erhält, das sie verdient hat."

http://www.HOME-OF-ROCK.de, November 2005

"Lupenreiner Pop! The Up Escalator verstehen was vom Fach!"

Slam, Dezember 2005

"Reinhören ist hier oberste Pflicht!"

Access – Das Musikmagazin, Januar 2006

"Die Wahl-Berliner vermischen die Beatles, Oasis, Richard Ashcroft/The Verve, natürlich Coldplay und auch Robbie Williams und schaffen so ein paar wirklich schöne Songs mit Tiefgang, richtig tollen Melodien und massig Soul. Das tut gut, das geht ins Herz. Das ruhige "Smashing Bottles On The Wall", das Klavier-dominierte und wirklich herzergreifend schöne "She" oder die fast schon dreiste Lennon-Hommage "Last Orders" zum Beispiel sind solche Nummern, die man immer wieder gern hört."

www.gaesteliste.de

"...bei Stolen 45s denkt man im ersten Moment, jetzt geht der Rock ab. Doch die Nummer verwandelt sich in einen sehr ruhigen Song, der später wieder in sich aufgeht. Wohl einer der besten Songs auf dem Album, mit bewegendem Text."

www.myfanbase.de

"...sie nehmen gerne mal Tempo auf, wie in SHE oder bringen in Stolen 45s einen sinnigen Text mit Sprachsamples und hübschen Klavierakkorden in Einklang...."

Visons 153, Dezember 05, Armin Linder

"...Stolen 45s und Kites sind kleine, atmosphärische Epen, Utopia und Tar Pit Days überraschen mit Wave-Gitarren und Disco-Beats, und Bastard Place punkrockt sogar ein bisschen..."

www.burnyourears.de